Berlin
Umweltfreundlich
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Berlin - die öko-hippe Metropole
Ökologie, Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit prägen den Lebensstil Berlins und sorgen mit dafür, dass die Metropole heute von ihren Bewohnern sowie Gästen der Stadt als ausgesprochen lebenswert empfunden wird. Der Gedanke der Nachhaltigkeit hat in Berlin eine lange Tradition: 1978 eröffnete in Kreuzberg der erste Bioladen. Heute verfügt Berlin bereits über den größten Biosupermarkt Europas.


Ein Gefühl, zu dem sicherlich auch die vielen Grünflächen Berlins beitragen. Und es werden immer mehr: In Stadtbrachen entstehen soziale Gärten und der ehemalige Flughafen Berlin-Tempelhof wird zum größten Park der Stadt. Seit der Eröffnung des Park am Gleisdreieck im September 2011 ist Kreuzberg um eine grüne Oase reicher: Das Erholungsgebiet eignet sich hervorragend zum Joggen, Ausspannen oder Rollerskaten.


Mobil ohne Auto


Rund die Hälfte aller Berliner Haushalte kommt ohne Auto aus und nutzt stattdessen das vorbildliche Nahverkehrssystem, um Tag und Nacht im ganzen Stadtgebiet mobil zu sein. Auch Besucher sind mit U-Bahn, S-Bahn, Straßenbahn und Bus umweltfreundlich unterwegs. Die Berliner Verkehrsbetriebe tun einiges, um ihr Liniennetz nachhaltig zu gestalten: Einige Omnibusse sind bereits mit Wasserstoffverbrennungsmotoren unterwegs.

Die Straßenbahnen fahren auf eigens angelegten Rasengleisen, die Luft- und Lärmbelastung reduzieren. Wer sich mehrere Tage an der Spree aufhält, kann auf das praktische und kostengünstige Erlebnisticket von visitBerlin, die Berlin WelcomeCard, zurückgreifen: Diese ermöglicht die freie und flexible Nutzung des öffentlichen Personen¬nahverkehrs und bietet zudem Rabatte bei rund 160 touristischen Highlights der Metropole (www.visitBerlin.de).


Neben Bus, Bahn und Tram ist in Berlin auch das Fahrrad beliebt: Mehr als zwölf Prozent aller Wege werden in Berlin per Fahrrad zurückgelegt - sicher und bequem dank eines 950 Kilometer langen Fahrradwegenetzes. Auch Touristen begeistern sich zunehmend für diese umweltgerechte Variante der Fortbewegung. Zahlreiche Unternehmen haben daher Entdeckungstouren per Fahrrad im Programm. Berlin on bike oder die Fahrradstation bieten geführte Fahrten zu Themen wie Architektur und Stadtgeschichte an, wobei Letztere auch bequem über die Berlin Tourist Infos buchbar sind. Fat Tire Bikes und Berlin Insider haben ein ähnliches Angebot, das sich gezielt an englischsprachige Besucher wendet. Wer die Stadt ohne Führung erkunden will, kann bei den meisten dieser Anbieter auch Fahrräder für einen oder mehrere Tage mieten.


Mieten und selber fahren - sogar ohne Führerschein - kann man auch die Solarboote der Solar Water World AG. Die Zentrale in Köpenick ist der perfekte Startpunkt, um die südöstlichen Wasserwege wie Dahme oder Müggelsee leise und emissionsfrei zu erkunden. Für bis zu zwölf Personen stehen Cruiser und sogar ein Solar-Hausboot zur Verfügung (www.solarwaterworld.de).


Umweltfreundlich, bequem, mit Chauffeur: Velotaxen und Solar-Touren


Wer es umweltbewusst mag, ohne selbst in die Pedale zu treten, kann auf das Velotaxi zurückgreifen: Die modernen Citycruiser sind mit einer Kabine aus 100 Prozent recycelbarem Polyethylen verschalt, in der sich zwei Fahrgäste bequem durch Berlin chauffieren lassen können, angetrieben allein durch die Muskelkraft des Fahrers (www.velotaxi.de). Der Anbieter Berlin Rikscha Tours setzt auf traditionelle asiatische Fahrradrikschas und bietet sogar Hochzeitsfahrten in einem weiß geschmückten Gefährt an (www.berlin-rikscha-tours.de).


Im Solarboot quer durchs Regierungsviertel und über den Landwehrkanal geht es bei der Rundtour von Solarpolis (www.solarpolis.de). Fahrgäste erfahren nebenbei einiges über die Nutzung von Sonnenenergie im Berliner Alltag. Von der CDU-Hauptzentrale Konrad-Adenauer-Haus bis hin zum Prinzenbad in Kreuzberg sind Fotovoltaiktechnik und Thermen im Einsatz. Noch näher am Wasser ist man bei den Touren von Der Kanutourist. Der Faltboot- und Kanuverleih aus Prenzlauer Berg bietet geführte Wassertouren durch Berlin und ins Umland an. Vom 2-er-Kayak aus betrachtet, bekommen Sehenswürdigkeiten wie das Charlottenburger Schloss und der Molecule Man eine ganz neue Perspektive (www.derkanutourist.de).


Industrieflächen werden grün


Berlin ist die grünste Metropole Deutschlands. Nahezu sieben Prozent des Stadtgebietes bestehen aus Wasser; darunter viele Seen und rund 180 Kilometer schiffbare Wasserstraßen. Rund 27 Prozent des Berliner Stadtgebiets sind als öffentliche Grünanlage, Wald oder landwirtschaftliche Nutzfläche ausgewiesen. Und es kommen immer noch neue Parks dazu. Im Mai 2010 wurde die 250 Hektar große Freifläche auf dem stillgelegten Flughafen Tempelhof für Erholung suchende Stadtbewohner und Touristen geöffnet. Seitdem nutzen Kitesurfer und Rollschuhfahrer die Startbahnen, Familien grillen und Spaziergänger lassen sich von dem endlosen Wiesenmeer bezaubern. 2017 wird in der neuen Parkanlage sogar die Internationale Gartenbauausstellung (IGA) stattfinden (www.tempelhofer-feld.de).


Im September 2011 wurde eine weitere große Grünanlage eröffnet: der Park auf dem ehemaligen Bahngelände Gleisdreieck. Dieser soll in Zukunft - als grünes Pendant zum nahegelegenen Potsdamer Platz - den Berlinern sowie Gästen der Stadt Raum für Erholung bieten. Die Parkanlage mit weitläufigen, von Baumreihen umschlossenen Rasenflächen, ergänzt die seit der Nachkriegszeit bestehende vielfältige Vegetation um Moos, Gräser, Blumen, Robinien, Eichen, Birken und Götterbäume (www.gruen-berlin.de).


Auch die ufaFabrik in Tempelhof ist aus einem Industrierelikt entstanden. Schon 1979 gründeten engagierte Berliner hier ein nachhaltig ausgerichtetes Kultur- und Sozialzentrum. Die Energie stammt aus Blockheizkraftwerken auf dem ehemaligen Fabrikgelände, einige Dächer wurden begrünt und Regenwasser wird in Brauchwasser umgewandelt, was den Trinkwasserverbrauch erheblich reduziert. Eine Vollkornbäckerei sowie ein gut sortierter Naturkostladen befinden sich ebenfalls auf dem Gelände (www.ufafabrik.de). Typisch für Berlin ist auch der Kinderbauernhof in der ufaFabrik: Tiere - vom Pony bis zum Kaninchen  bringen einen Hauch von Landleben in die Metropole. Etliche Freiflächen wurden seit den achtziger Jahren zu ähnlichen ländlichen Idyllen im Großstadtalltag ausgebaut. Berlin kann rund zehn Kinderbauernhöfe aufweisen, darunter der beim Bundeswettbewerb  Lebendige Stadt ausgezeichnete Kinderbauernhof Pinke-Panke auf dem ehemaligen Mauerstreifen an der Wollankstraße (www.kinderbauernhof-pinke-panke.de).



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